Das Einkaufszentrum wird eingefroren

Schon im Jahr 2015 fand eine Arbeitswerkstatt zur Modernisierung des Lerchenberger Einkaufzentrum statt und auf der Webseite der Stadt Mainz steht geschrieben, dass der Umbau Mitte 2021 beginnen soll. Daran glaubt die Verwaltung nun auch nicht mehr, denn in der letzten Ortsbeiratssitzung Lerchenberg wurde ein Beschluss zu einer Veränderungssperre des derzeit gültigen Bebauungsplans von der Stadtverwaltung eingebracht. Dadurch soll die Aufstockung der Gebäudeseite an der Hindemithstraße auf zwei Stockwerke verhindert werden.

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Nicht genug Kita-Plätze auf dem Lerchenberg

Zwar befinden sich derzeit 7 Kindertagesstätten im gesamten Mainz im Bau, aber die Stadt Mainz hängt hinsichtlich dem tatsächlichen Bedarf doch stark hinterher. So hat die CDU-Lerchenberg im Ortsbeirat immer wieder Anfragen zu diesem Thema gestellt, doch erst jetzt hat die Antwort auf die letzte Anfrage die offiziellen Zahlen der auf dem Lerchenberg lebenden Kinder im Kindergartenalter offenbart und eine erhebliche Diskrepanz zwischen den auf dem Lerchenberg verfügbaren und den benötigten Kita-Plätzen ergeben. Die CDU-Lerchenberg hat dies zum Anlass genommen und letzten Freitag zu diesen Thema zu einer Pressekonferenz eingeladen. Dort hat Markus Gillenberger, als Sprecher der CDU-Fraktion im Lerchenberger Ortsbeirat, die Zahlen zur Versorgung mit Kita-Plätzen auf dem Lerchenberg vorgestellt.

In der Betrachtung der Kinder, die  im Kindergartenalter auf dem Lerchenberg wohnen und verglichen mit den auf dem Lerchenberg für Lerchenberger Kinder verfügbaren Kitaplätzen, ergibt sich eine Unterdeckung in Höhe von 260 Plätzen (siehe Grafik oben). Dies heißt, es fehlen derzeit weit mehr als zweihundert Plätze und die demographische Entwicklung auf dem Lerchenberg zeigt für die nächsten Jahren einen noch höheren Bedarf.

Im Bedarfsplan der Stadt Mainz wird demgegenüber eine Überversorgung mit Kitaplätzen ausgewiesen und das auch schon über Jahre hinweg. Soll der Missstand ggf. nicht sichtbar werden? Selbst wenn die Interimsplätze in Drais oder der neue Kindergarten im zukünftigen Bürgerhaus dazugerechnet werden, so fehlt mindestens immer noch ein ganzer Kindergarten auf dem Lerchenberg.

Die CDU-Lerchenberg ist der Meinung, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht und fordert die Stadtverwaltung auf, kurzfristig für Abhilfe zu sorgen. Denn eines ist klar, die Integration gelingt nur, wenn alle Kinder einen Kindergarten auf dem Lerchenberg besuchen können.


Die gelbe Tonne muss warten!

Wie gestern in den Medien berichtet wurde, wird die Umstellung auf die gelben Tonnen in Mainz noch mindestens zwei weitere Jahre warten müssen. Das die Einführung nach der Eilentscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Koblenz zum Jahresbeginn 2021 nicht mehr gelingen kann, ist ja schon seit längerem bekannt. Jetzt wurde aber bekannt, dass der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz für die Jahre 2021 bis 2023 nicht mehr den Zuschlag für die Abfuhr der gelben Säcke erhalten hat. Offensichtlich konnte dieser kein konkurrenzfähiges Angebot zur Ausschreibung des Dualen Systems abgeben, so dass das Wiesbadener Unternehmen Knettenbrech Gurdulic die Abfuhr der gelben Säcke ab 2021, auch  im 14tägigen Rhythmus durchführen wird.

Ein Aufmerksamer Beobachter auf dem Lerchenberg fragt sich natürlich sofort, warum es der Ampelkoalition wieder einmal nicht gelungen ist, einen Stadtratsbeschluss zügig umzusetzen? Immerhin handelt es sich diesmal nicht um ein Bauprojekt auf dem Lerchenberg, welches sich verzögert. Auf der anderen Seite kommt natürlich die Frage auf, warum ein städtisches Unternehmen auf dem Markt nicht mehr konkurrenzfähig ist, die Erklärungsversuche auf Basis der Tariflöhne erscheint als alleiniger Grund nicht geeignet.  Zur Fernwärme-Versorgung des Lerchenbergs ist in der Vergangenheit nach Umstellung auf den neuen Versorger, auch ein Unternehmen mit Mehrheitsbeteiligung der Stadt Mainz, die Diskussion zu überhöhten Preisen entbrannt. Zwar ergaben kartellrechtliche Untersuchungen keinen Hinweis, aber auch hier bleiben viele Fragezeichen übrig. Immerhin reagiert der Fernwärmeversorger in den Abrechnungen für das Jahr 2019 mit einem Preisnachlass. Die genauen Berechnungsgrundlagen für den Preisnachlass konnte oder wollte dieser auf Nachfrage nicht detailliert erläutern. Ist zum Beispiel bei der Stromversorgung ein Wechsel auf günstige Anbieter einfach möglich, so müssen die Lerchenberger bei der Fernwärme die aufgerufenen Preise zahlen und weiter hoffen, dass der Versorger auch in den nächsten Jahren Nachlässe gewährt. Auf eine unabhängige Prüfung der Preisstruktur müssen wir leider weiter warten. Aber darin sind die Lerchenberger ja notgedrungen geübt, Stichworte sind hier: Sportplatzsanierung, Modernisierung Einkaufszentrum oder das neue Bürgerhaus…


Die Keltensiedlung Bellenheim

Die Lerchenberger Geschichte bietet weit mehr als das über alle Grenzen hin bekannte Zweite Deutsche Fernsehen. Es haben hier in der Gegend schon weitaus früher Menschen gelebt und aus den Ausgrabungen der im Ober-Olmer Wald gelegenen Hügelgräber sind Funde aus etwa 750 Jahren vor Christi Geburt bekannt. Wer sich zur Geschichte des Lerchenbergs informieren möchte, der sollte die Ausstellung im Ober-Olmer Rathaus besuchen, denn dort sind die Lerchenberger Funde solange untergebracht, bis diese wieder einen Platz im Lerchenberger Bürgerhaus finden.

Jetzt gibt es aber auch eine Möglichkeit sich von zu Hause aus zu informieren, denn unser Vorstandsmitglied Werner Schulz hat, mit tatkräftiger Unterstützung aus Ober-Olm, einen Film zur Lerchenberger Geschichte gedreht, der im Internet abgerufen werden.


Junge Union: Einkaufshilfe für Corona-Risikogruppen

Covid-19 stellt uns als Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Unser Ziel muss es sein,
die Ausbreitung zu verlangsamen und Risikogruppen zu schützen. Risikogruppen sind vor
allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.
In Reihen der Jungen Union haben wir viele junge und gesunde Menschen, die in dieser
Situation gerne ihre Hilfe anbieten möchten. Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören oder
einfach nur Angst vor einer Ansteckung haben, zögern Sie sich nicht die Junge Union zu kontaktieren. Sie
kann für Sie Einkäufe erledigen und Ihnen diese nach Hause bringen (und ggf. auch vor der
Tür abstellen). Geben Sie dieses Angebot auch gerne an andere Menschen, die Hilfe brauchen,
weiter.

Nähere Informationen und die Kontaktdaten finden Sie in dieser Datei: Corona-Einkaufsdienst

Vielen Dank an die Junge Union für dieses tolle Angebot.


Die CDU-Lerchenberg besucht das ZDF

Am 12. März besucht die CDU-Lerchenberg das ZDF. Die interessante Führung durch die Sendestudios beginnt um 17:30 Uhr. Eine Anmeldung unter anmeldung@cdu-lerchenberg.de ist erforderlich. Da für die ZDF-Führung nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung stehen, werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt. Sie bekommen eine Betätigung mit den weiteren Informationen zugesendet.

Mindestalter: 8 Jahre

Dauer der ZDF-Führung: ca. 1,5 Stunden

Ein Unternehmensfilm und anregende Gespräche vor Ort liefern interessante Fakten, bevor Sie einzigartige Einblicke beim Rundgang durch das Sendezentrum erleben.

Für die ZDF-Führung gilt: Das Fotografieren ist nur mittels Mobiltelefonen und ausschließlich zum privaten Gebrauch gestattet, insbesondere sind Foto-Veröffentlichungen – bspw. auf nicht-kommerziellen Homepages oder auf Internet-Plattformen wie YouTube, Facebook etc. – sowie der Verkauf der Fotos untersagt.


30 Jahre Abend im Advent


Fast auf den Tag genau, erstmals am 11. Dezember 1989, seit 30 Jahren jetzt, feierten die Aktiven der CDU-Lerchenberg gestern Abend ihren „Abend im Advent“. Aktive und ehemalige Mitglieder des CDU Vorstands, der CDU Ortsbeiratsfraktion, der Ortsvorsteher und des Stadtrats treffen sich, abseits des politischen Tagesgeschäfts zu einem besinnlichen Zusammensein in der Vorweihnachtszeit.

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